„Dazu darf ich definitiv nichts sagen.“

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10 Jahre MetrioPharm – wie waren sie für das Team? Wir fragen eine Mitarbeiterin der ersten Stunde. Und unser neuestes Teammitglied.

Dr. Beate Ludescher ist Head of Regulatory Affairs. Sie arbeitet seit 2007 für MetrioPharm. Dr. Sara Schumann ist Project Manager Research and Development, sie kam im Oktober 2017 zum Team.

Dr. Beate Ludescher ist Head of Regulatory Affairs. Sie arbeitet seit 2007 für MetrioPharm. Dr. Sara Schumann ist Project Manager Research and Development, sie kam im Oktober 2017 zum Team.
Foto: © Eva Brysch, 2018

Wie würdet ihr auf einer Party erklären, was ihr beruflich macht?

Dr. Beate Ludescher: Schwierig, damit hadere ich auf fast jeder Party (lacht). Regulatory Affairs, das ist alles, was mit Gesetzen und Leitlinien zu tun hat. Ich kümmere mich also darum, dass unser Medikament – soweit es in meiner Macht steht – alle regulatorischen Hürden bis zur Zulassung nimmt. Zusätzlich habe ich noch ein paar Jobs, wir sind ja immer noch ein kleines Team. Zum Beispiel arbeite ich auch bei unseren Patenten mit.

Dr. Sara Schumann: Als Project Manager für R&D arbeite ich vor allem in der Präklinik. Wir suchen nach neuen Indikationen für unseren Wirkstoff indem wir die entsprechenden Versuche mit unseren Kooperationspartnern planen. Unsere Frage ist also ganz praktisch: Gegen welche Krankheiten könnte MP1032 wirken?

 

Jetzt ist die MetrioPharm AG gerade zehn Jahre alt geworden. Beate, wie ist es so lange an dem Projekt zu arbeiten?

Dr. Beate Ludescher: Das ist sehr spannend. Weil wir uns auf einen Wirkstoff konzentrieren, hat man einen Überblick über den ganzen Prozess, der hier abläuft. Man erlebt die ganze Entwicklungsphase eines Medikaments.

Dr. Sara Schumann: Das gefällt mir auch. Ich bin ja gerade dazugekommen und ich lerne dadurch sehr viel. Zum Beispiel weiß ich darüber Bescheid, was Beate so macht. Auch wenn ich nicht alles verstehe (lacht). Bei vielen anderen Firmen wäre der Blick über meinem Arbeitsbereich hinaus schwieriger.

Dr. Beate Ludescher: So wächst ja auch das ganze Team. Am Anfang hätten wir nie gedacht, dass wir einmal eine klinische Phase I schaffen würden. Und mittlerweile sind wir da schon weit darüber hinaus.

 

Beate, als Mitarbeiterin der ersten Stunde, was war für Dich – rückblickend – der größte Meilenstein in diesen zehn Jahren?

Dr. Beate Ludescher: Für mich eindeutig: First Patient, First Dose, als wir also MP1032 zum ersten Mal im Menschen angewendet haben. Und dann hat sich dabei so ein tolles Sicherheitsprofil gezeigt, das war schon unschlagbar.

 

Wie geht es weiter, was sind eure nächsten Projekte in diesem Jahr?

Dr. Beate Ludescher: Wir müssen zwei neue Patente anmelden, in den USA müssen wir Studienergebnisse veröffentlichen. Unser Februar wird nicht langweilig.

Dr. Sara Schumann: Wir planen gerade toxikologische Studien im Zusammenhang mit der klinischen Prüfung. Und von ein, zwei neuen Indikationen können wir wahrscheinlich auch nicht die Finger lassen.

 

Das klingt spannend. Kannst Du sagen, worum es dabei geht?

Dr. Sara Schumann: Tut mir leid. Das ist wirklich spannend, aber dazu darf ich definitiv nichts sagen (lacht).

 

Liebe Beate, liebe Sara, vielen Dank für das Gespräch.

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